Die letzten Tage konnte ich in Mittelhessen verbringen, genauer gesagt in Gießen. Plan war es dort eigentlich, einige Aufnahmen von Gelbbauchunken zu machen und den zugehörigen Lebensraum abzubilden. Aber es kommt eben immer anders.
Manche Tiere lassen sich unmöglich in ihren natürlichen Verhaltensweisen in freier Wildbahn fotografieren oder filmen. Deswegen muss man manchmal zu Akkuschrauber und Stichsäge greifen, um so eine Voliere zu bauen.
Digitale Spiegelreflexkameras bieten mittlerweile eine große Menge Filmfunktionen. Sehr gerne wird die Technologie für imageträchtige Onlinevideos oder auch Reportagen im TV eingesetzt. Wie gut sind aber Spiegelreflexkameras im Naturfilm?
Wer erwartet, hier über einen Artikel über Schwalbe, Stare oder gar Kuckucke zu lesen, der ist auf dem Holzweg. Die wahren Frühlingsboten sind für mich die Amphibien. Im Gegensatz zu den Vögeln tauchen die nämlich erst bei entsprechender Umgebungstemperatur an den Laichgewässern auf. Knurren also die Grasfrösche, kann den Frühling nichts mehr aufhalten.
Einige, puristische Naturfotografen verzichten gänzlich auf Filter vor dem Objektiv, weil ihnen zu viel Manipulation des Bildes stattfindet. Für mich ist das nicht so eng zu sehen, denn manchmal gibt es Situationen, die fotografisch ohne einen Filter einfach nicht in den Griff zu bekommen sind.