Einem Naturfotografen kommen, vorallem in langen Tagen im Tarnzelt, allerhand Gedanken. Ich finde, man sollte diese der Öffentlichkeit zugänglich machen, deshalb dieser - zugegebenermaßen nicht recht häufig befüllte Blog.
Eigentlich ist der Winter Ende März schon vorbei, die ersten Blümchen blühen, es ist die Zeit der Moorfrösche und auch die Blaukehlchen tauchen so langsam auf. Dieses Jahr war alles anders.
Der Flaucher, das ist ein Flussabschnitt zwischen der Thalkirchener Brücke und der Candidstraße und besteht aus vielen kleinen Kiesinseln, Stränden und dem Flauchersteg. Über ihn lassen sich alle Inseln recht gut erreichen.
Mit der wachsenden Ausrüstung muss irgendwann auch einmal ein größerer Rucksack her. Mit dem Lowepro Phototrekker Classic bin ich zwar überaus zufrieden - aber er ist einfach viel zu klein. Ein wenig Recherche zeigte mir: der Tamrac Expedition 9x müsste genau das sein, was ich brauche.
Erneuter Schneefall ermutigte mich, Mitte Februar einige Tage in den Tierfreigehegen des Nationalparks Bayerischer Wald zu verbringen. So wenig Schnee dort lag, so viele Kollegen waren vor Ort. Aus ganz Europa traf man Kollegen und bei den beliebten Gehegen Wolf und Luchs war kaum ein durchkommen. Deswegen beschränkte ich mich auf weniger prominente Arten.
Was lange währt wird endlich gut. Mehr als 100 Drehtage bei Wind und Wetter machten sich bezahlt: die Filme für das Projekt "Bayerns UrEinwohner" sind endlich fertig.
Meine erste Tour in München führte mich in den Nymphenburger Schlosspark. Dieser ist bekannt für seine urigen Bäume, gepflegten Rasenflächen und künstliche Seen. Im Park lebt aber auch allerhand, was für den Naturfotografen interessant ist.