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Julius Kramer bei der Kontrolle einer Kamerafalle

Damals, in einem kleinen fränkischen Dorf...

Geboren wurde ich in Mittelfranken in der Nähe von Ansbach. Schon bald entdeckte ich meine Liebe zur Natur, mit sechs Jahren war ich begeisterter und gefürchteter Froschfänger. Im gleichen Alter durfte ich mit dem Beroflex 400er (der guten alten "Wundertüte") meines Vaters die ersten Versuche in der Tierfotografie (am Futterhaus, wo sonst) machen. Als typisches Kind vom Land war ich immer viel draußen unterwegs um dort dem großen Ziel, ein "Tierforscher" zu werden, irgendwie näher zu kommen.

Erste Gehversuche beim Video

Mitten in der Pubertät kaufte ich mir meine erste Videokamera und verbrachte fortan jede freie Minute auf den Hochsitzen der Umgebung und filmte äsende Rehe (viele äsende Rehe). Leider fehlte mir damals noch das nötige Know-How, wie man das Thema Naturfilm eigentlich angeht. Es sammelte sich Stunde um Stunde Rohmaterial, sogar ein Fuchs hatte sich einmal vor die Linse gewagt - für mich damals eine wirkliche Sensation. Daraus geworden ist natürlich nichts.

Die Liebe zur Natur hat sich auch während meiner Schulzeit erhalten. Im Unterschied zu meinen Klassenkameraden kannte ich jede Blüte und jeden Vogel. Im eigenen Zimmer hatte ich mittlerweile ein eigenes Ökosystem zwischen zig Terrarien erschaffen. Frei im Zimmer lebende Hausgeckos und andere Haftzeher züchtete ich erfolgreich nach, immer begeistert vom Verhalten der Tiere. Meine Facharbeit im Leistungskurs Biologie behandelte  die Kommunikation von Reptilien, die ich in den heimischen Terrarien erfolgreich im Film festhielt.

Auslandserfahrungen

Nach meinem Abitur 2007 entschloss ich, ein Jahr Auszeit zu nehmen und auf der kleinen Insel Utila in Honduras ein Volontariat abzuleisten. Die karibische Natur faszinierte mich und ich fotografierte alles, was mir dort vor die Linse kam - sehr zur Verwunderung der Einheimischen, für die die teils seltenen Tierarten ein vollkommen normaler Anblick waren. Die Fotografie wurde mein neues Steckenpferd und in Zeiten digitaler Spiegelreflexkameras auch für mich erschwinglich.
Im Anschluss, immer noch unschlüssig, welchen Weg ich gehen wollte, machte ich ein Praktikum in einer kleinen aber feinen Werbeagentur mit angeschlossenem Fotostudio, fotografierte auf Hochzeiten, Events, in Firmen und gestaltete Webseiten, Flyer und Visitenkarten. Aber es war klar: es muss ein Studium her.

Nach meinem Studium ("irgendwas mit Medien") verschlug mich die berufliche Laufbahn schlussendlich in die Landeshauptstadt München. Dort lernte ich die Vorzüge der Großstadtwildnis kennen und bin nun in und um München mit der Kamera anzutreffen.

Da mir mittlerweile oft die Zeit fehlt, selbst mit der Kamera vor Ort zu sein, entwickle ich seit einigen Jahren Fotofallen, die ich in den Wäldern im Osten Bayerns aufgestellt habe, um dort einem ganz besonderen Tier auf die Schliche zu kommen. Zusammen mit Biologen konnte ich bereits viele Aufnahmen von diesem seltenen, samtpfotigen Waldbewohner machen.

 

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