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Sonntag, 10 Februar 2019 09:08

Schwäne am Flaucher

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Im Winter ist der Flaucher, ein Isarabschnitt in München, Heimat für unzählige Höckerschwäne. Sie nutzen die grobkieseligen Strände sowie das flache Wasser der Isar gerne zum rasten. Im Winter ist München einige Grad wärmer als die ländliche Umgebung - und das zieht viele Tiere in die Stadt.

Neben Schwänen lassen sich am Flaucher aber auch immer Graugänse, Streifengänse, Stockenten und Gänsesäger bebachten. Außerdem zieht ein großer Schwarm Lachmöwen seine Kreise über den Winterspaziergängern. Der nahe gelegene Tierpark Hellabrunn tut sein übriges, um durch erhöhtes Nahrungsangebot zu locken.

Höckerschwäne im Winter Höckerschwäne im Winter

Für die Schwäne gibt es aber eine Sonderversorgung: zwei Renter kommen seit Jahren jeden Winternachmittag zwischen 16 und 17 Uhr an den Flaucher, um die Schwäne mit echtem Kraftfutter zu versorgen: Weizen, Mais und Haferflocken stehen auf der Speisekarte. Die Vögel kennen ihre menschlichen Vesorger bereits und warten mit erhobenen Hälsen, bis sich der Futtersegen ins Wasser ergießt.

Für Fotografen ist der Flaucher eine tolle Gelegenheit, diesen weißen Schöheiten ganz nahe zu kommen, da sie keinerlei Scheu zeigen. 

Wo man genau hin muss, findet ihr hier: Fotografieren am Flaucher. Und wer noch mehr Bilder von Schwänen und Entenvögeln sehen möchte, findet mehr Bilder in der Galerie!

Höckerschwäne im WinterHöckerschwäne im Winter

Gelesen 239 mal Letzte Änderung am Montag, 29 April 2019 14:52

1 Kommentar

  • Kommentar-Link Franziska Mühlbauer Freitag, 01 März 2019 06:56 gepostet von Franziska Mühlbauer

    Im Winter präsentiert sich der Flaucher in München als Naturparadies für die Überwinterung insbesondere von Höckerschwänen. Für den Spaziergänger offenbart sich geradezu ein paradiesisches Naturschauspiel mitten in der Großstadt München. Dank den finanziellen Zuwendungen des Rentners Klaus kann den Höckerschwänen überhaupt erst die Möglichkeit zu überwintern, ermöglicht werden. Ein kürzlich veröffentliches Foto in der SZ - "Glücksmoment 30.1.2019 von Jan Steiger" beschreibt leider die Situation der Überwinterungshilfe nicht als solche sondern interpretiert den vorbildlichen Tier- und Naturschutz als Auswirkung von offensichtlich altersbedingter Einsamkeit. Eine geradezu groteske Unterstellung!
    Wer sich für das Leben von Höckerschwänen interessiert und mehr über Wasservögel wissen will, wie man Ihnen sinnvolle Hilfestellung in den immer mehr degenerierten Naturlandschaften geben kann, findet umfangreiches Material des Schwanenschutz Komitee Hochrhein e.V. im Internet . Hier wird auch sehr intensiv auf die Fütterung von Brot eingegangen, dem ewigen Streitthema. Anmerken möchte ich, dass Schwäne gerne an Steinwerk "fieseln" - um sich so wohl auch mit benötigten Salzen zu versorgen, was man ja auch von den Elefanten kennt.

    Wunderschöne Bilder sind hier dem Fotografen Julius Kramer gelungen - dank dem Winternaturparadies Isar-Flaucher in der Großstadt München! Man kann nur hoffen, dass die verantwortlichen Politiker dieses "Aushängeschild" für München und seine Touristen zu schätzen weiss! Insbesondere erfreuen sich viele Patienten aus den umliegenden Kliniken am Naturparadies Flaucher.

    Leider verwandelt sich in den Sommermonaten der Flaucher in Richtung Müllhalde! Da sind die Schwäne weggeflogen in ihre Brutreviere und der Flaucher gehört wieder den Menschen.

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