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Wednesday, 27 December 2017 00:26

Was ist eine Kamerafalle?

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Kamerafalle im Schnee Kamerafalle im Schnee

Kamerafallen werden eingesetzt, um Tiere zu fotografieren, ohne das ein Mensch vor Ort ist. Sie sollen das Unsichtbare sichtbar machen. Kamerafallen werden gerne von Jägern und Wissenschaftlern eingesetzt, um damit Tiere zu dokumentieren.

Eine Kamerafalle (auch Fotofalle) ist eine Kamera, die automatisch, meistens von einem Bewegungsmelder (PIR) ausgelöst wird. Der Bewegungsmelder löst die Kamera aus, wenn sich davor z.b. ein Mensch oder Tier bewegt. Das funktioniert über die Wärme, die von dem Lebewesen abgegeben wird und von der Umgebungstemperatur differiert.

 

Andere Kamerafallen lösen mit einer Lichtschranke aus: bei einer Lichtschranke wird ein Laser- oder Infrarotlichtsstrahl von einem Tier unterbrochen und durch die Unterbrechung wird die Kamera ausgelöst.

Kamerafallen für Jäger und Biologen sind oft mit Infrarot-Blitzen ausgestattet, um die Tiere durch das Fotografieren nicht zu stören. Bei der Fotografie mit DSLR Kamerafallen setzt man hingegen Blitze ein, die das Motiv bestmöglich ausleuchten. DSLR Kamerafallen sind DIY-Lösungen, die von Fotografen entwickelt werden, um z.B  besondere Perspektiven zu erreichen oder besonders scheue oder seltene Tiere zu fotografieren.

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